Inzwischen braucht schon gar nicht mehr so genau hinhören, um ein Thema sehr genau mitzubekommen, dass in Unternehmen eine inzwischen gewichtige Rolle spielt: die laterale Führung.
Viele Titel sind für den gleichen Zusammenhang in Verwendung, so z.B. Führen ohne Weisungskompetenz, fachliche Führung ohne disziplinarische Verantwortung, Steuern in Matrixorganisationen, Wirksam agieren in nicht hierarchischen Kontexten, Führen ohne Führung etc.
Für Unternehmen ist es enorm wichtig, sich dieser Frage zuzuwenden, denn in dem Maße wie die Vernetzung von Bezügen innerhalb des Unternehmens wächst und auch wachsen soll (zunehmende Projektarbeit, bereichsübergreifende Tätigkeiten, hierarchiegemischte Projekte, Internationalisierung usw.), nimmt auch die Nachfrage derer zu, die in diesen Zusammenhängen eine maßgebliche Verantwortung und Steuerungsfunktion haben, wie sie es denn eigentlich machen sollen, wie kann man effektiv steuern ohne die vereinfachenden hierarchischen Durchgriffsmöglichkeiten.
Mit den veränderten Notwendigkeiten, ändern sich auch die Strukturen. Beidem muss das eigene (Funktions-)Verständnis und die Sicht auf die Notwendigkeiten bzw. Möglichkeiten der Situation folgen.
Wir möchten als Lateralsystem genauer wissen, welche veränderten Anforderungen es gibt und welche praxisrelevanten Interventionsmöglichkeiten sinnvollerweise zu schaffen sind. Vor allen Dingen auch: wie könnte unser Beitrag aussehen.
Dazu geben wir gerade eine Studie in Auftrag. Näheres unter Projekte.

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